Bauernschlau: Kleinkraftwerk auf 2.500 m Höhe

Wer wissen will, wie die Zukunft der Energieversorgung aussieht, muss Bergwandern gehen. Hoch in den Alpen, weitab von den Metropolen und Ballungsgebieten, betreiben fortschrittliche Bergbauern modernste dezentrale Kleinkraftwerke.

Alpines Kleinkraftwerk, ca. 2.500 Meter über N.N.

Dieses solarbetriebene Weidezaungerät repräsentiert nichts weniger als das Modell für die Energieversorgung der Zukunft: Ein dezentrales Kleinkraftwerk, gespeist aus erneuerbarer Energie, mit dezentralem Stromspeicher und einem lokalen (Weidezaun-)Netz als „Microgrid“. Energieerzeugung, -speicherung und -verbrauch finden am selben Ort statt. Das ist effizient, flexibel und macht unabhängig. 

Die Bergbauern haben es eben immer schon gewusst: Die Zukunft ist dezentral. Ein wenig mehr Bauernschläue auf Seiten der Stromkonzerne und in der Energiepolitik würde uns hier im Flachland sicher nicht schaden.

The fuel of the future, unfortunately

Quelle: economist.com Hat Kohle als Energieträger ausgedient? Mitnichten. Weltweit wird die Nachfrage nach Kohle zur Energieerzeugung steigen, vor allem in Schwellenländern wird Kohle als günstiger Energieträger zur Realisierung des Wirtschaftswachstums betrachtet. Paradoxerweise ist auch in Deutschland der Einsatz von Kohle zur Stromerzeugung auf Rekordniveau.

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NRW-Minister Duin fordert staatliche Subventionen für RWE-Kohlemeiler

Quelle: IWR.de Ein bedenkenswertes Zitat des Wirtschaftsministers der rot-grünen Landesregierung in NRW: "Die dramatische Lage bei RWE zeigt, dass die Energiewende ohne staatliche Hilfe für Kohlekraftwerke nicht gelingen kann. Wir brauchen finanzielle Unterstützung für bewährte konventionelle Kraftwerke wie die von RWE". Wie wäre es mit dem bewährten "Kohlepfennig"?

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