Quelle: Tennet Es gibt sie schon: die Bürgerwindparks, die Bürgersolarfonds, jetzt soll auch die "Bürgerleitung" kommen. Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet kündigt ein Beteiligungsmodell zur Finanzierung einer neuen Stromtrasse an. Maximal 15% der Gesamtinvestitionen sollen so finanziert werden. Die Verzinsung soll bei mindestens 4,5% liegen; bevorzugt werden Kleinanleger aus der betroffenen Region. Neudeutsch: Crowdfunding!
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Hälfte aller Kraftwerke in NRW droht vorzeitige Stilllegung
Quelle: Spiegel Online Die Einspeisung von Wind- und Sonnenstrom in das deutsche Stromnetz setzt die Großhandelspreise an der Börse unter Druck - mit der Folge, dass 29 von 72 "herkömmlichen" Gas- und Kohlekraftwerken in NRW den dort produzierten Strom nicht mehr kostendeckend absetzen können und nach einer Studie ab 2014 in wirtschaftliche Probleme geraten. Man mag sich darüber streiten, ob dies als Erfolg zu werten ist, mindestens ist diese Entwicklung aber eine Folge der Energiewende.
Mehr Wettbewerb bei den Erneuerbaren Energien
Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) hat im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) untersucht, inwiefern der aktuelle gesetzliche Rahmen, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geeignet ist, um dass Gelingen der “Energiewende” in Deutschland, also den Umstieg auf erneuerbare Energien, mit möglichst geringen Kosten, d.h. volkswirtschaftlich möglichst effizient zu erreichen.
Nuclear ‘hard to justify’, says GE chief
Quelle: Financial Times General Electric hält die Kernkraft für zu teuer und daher schwer vermittelbar im Vergleich zu anderen Erzeugungstechnologien. “It’s really a gas and wind world today,” so GE Chef Immelt.
“Repowering” klingt besser als “Kesseltausch”
In Deutschland stehen rund 22.000 Windkraftanlagen. Rund 10.000 davon sind laut Bundesverband Windenergie (BWE) inzwischen über 12 Jahre alt und könnten längst durch modernere und leistungsfähigere Anlagen mit höherem Wirkungsgrad ersetzt werden. In der Branche spricht man von „Repowering“. Damit ließe sich nicht nur die Energieausbeute deutlich steigern. Auch die Notwendigkeit weiteren Flächenverbrauchs durch neue Windparks (und die entsprechenden Anwohnerproteste) könnte verringert werden.