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Solarstrom aus Afrika I: Eine schöne (Tele)Vision.

Am 28. März diesen Jahres wurden im Rahmen des Forums “Energy Game Changers” in London verschiedene Vorträge über innovative Ansätze  (“five brilliant technical innovators”) mit den Schwerpunkten Energieversorgung und Nachhaltigkeit gehalten. In einem dieser Vorträge erläutert Professor Michael Düren von der DESERTEC Foundation die Möglichkeiten der Nutzung von solarer Strahlung in Wüstengebieten zur Stromerzeugung.

Der Vortrag wurde inhaltlich unverändert in diesen animierten Kurzfilm umgesetzt. Bei aller berechtigten Skepsis (wir kommen dazu in einem späteren Posting), ob mit der beschriebenen Vision die weltweiten Herausforderungen für die Stromversorgung der Zukunft gelöst werden: Was der Film leistet ist eine künstlerisch ansprechende, mit einem Augenzwinkern umgesetzte Visualisierung dieser Vision.  Kurzweilig, anregend und daher sehenswert!

Green IT: Wenn die „Wolke“ ein Land wäre!

“Cloud Computing” liegt im Trend. Anwendungen und Daten werden immer weniger auf lokalen Rechnern und Endgeräten gespeichert, sondern in einer Datenwolke (engl. “cloud”) abgelegt: in global vernetzten Rechenzentren werden großen Datenmengen wie Filme, Bilder und Musik zentral gespeichert und verarbeitet. Telekommunikationsnetze verbinden die Rechenzentren und erlauben es dem Nutzer, Daten jederzeit und überall über das Internet abrufen zu können. Der Stromverbrauch dieser energiehungrigen, weltumspannenden Internet-Infrastruktur ist Gegenstand der von Greenpeace in der letzten Woche vorgestellten Studie ”How Clean Is Your Cloud?”.

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Subventionen für alle!

Die Subventionen für Erneuerbare Energien gehören zu den öffentlich meistdiskutierten Themen der Energiewende. Das hat die Debatte über die Höhe der Einspeisevergütung für Solarstrom in den letzten Wochen wieder einmal deutlich gezeigt. Was dabei schnell aus dem Blickfeld gerät: Global betrachtet sind diese Subventionen ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn Öl und Gas wurden und werden durch staatliche Eingriffe um ein Vielfaches stärker unterstützt.

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Fukushima: Bilder statt Worte

Am kommenden Sonntag jährt sich das schwerste Erdbeben in der Geschichte Japans. Ausgelöst durch das Erdbeben überflutete ein veheerender Tsunami weite Teile der Küste im Nordosten Japans. Die Folge waren schwere Reaktorunfälle, ein mehrfacher Super-Gau, im Atomkraftwerk von Fukushima Daiichi. Ganze Landstriche wurden durch den Tsunami verwüstet, mehr als 20.000 Menschen verloren ihr Leben. Wahrscheinlich wird die Region rund um das zerstörte Atomkraftwerk für lange Zeit nicht mehr bewohnbar sein.

Das TIME Magazine stellt auf seiner Internetseite die Fotoserie “Japan One Year Later” vor. Der renommierte Dokumentar- und Kriegsfotograf James Nachtwey ist nach einem Jahr in die betroffene Region nach Japan zurückgekehrt.

Das Ergebnis: Beeindruckende und bedrückende Fotos.

 

EEG: Ohrfeige von der Monopolkommission – und keiner hat’s gemerkt?

„Das Erneuerbare Energien-Gesetz und das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz leisten derzeit keinen eigenständigen Beitrag zum Klimaschutz.“ So lautet die vernichtende Einschätzung der Monopolkommission zur klimaschützenden Wirkung des  Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG). Am 27. Januar 2012 hat der Bundestag sie in seinen aktuellen Mitteilungen veröffentlicht.

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